Wie Du Kichererbsen einkochen kannst

Gerade als Veganer oder Vegetarier sind Hülsenfrüchte ein tägliches Nahrungsmittel. Dazu gehören auch die Kichererbsen. In unterschiedlichen Größen gibt es die kleinen Erbsen trocken oder bereits fertig gekocht zu kaufen. Mir schmecken die getrockneten Kichererbsen weitaus besser als die gekauften. Da diese gefühlt ewig brauchen, bis sie verzehrfertig sind, landen häufig die gekauften auf dem Tisch. Das möchte ich jetzt ändern!

Wie bereits geschrieben, schmecken mir die getrockneten und dann selbstgekochten Kichererbsen besser als die gekauften. Es gibt noch weitere Vorteile: weniger Altglas und die trockenen sind günstiger. Mehr über Kichererbsen habe ich bereits in diesem Artikel geschrieben: Kichererbsen und ihre Fakten. Einkochen kann nicht so schwer sind, dachte ich mir und habe es einfach einmal ausprobiert. Siehe da: ist es auch nicht und einfach nachzumachen!

Wie koche ich Kichererbsen ein?

500g trockene Kichererbsen ergeben ungefähr 1kg gekochte, d.h. die Menge verdoppelt sich.

1. Als allerstes müssen die trockenen Kichererbsen in Wasser eingeweicht werden. Häufig wird gesagt über Na cht (also ca. 12h), bei mir sind es meist 24h – umso längere Einweichzeit, desto kürzere Kochzeit. Pro 4 Stunden, ca. 25% weniger Kochzeit ist so ein Richtwert. Beim Einweichen ist es wichtig das die Kichererbsen ca. 3-5cm mit Wasser bedeckt sind, da dieses aufnehmen. Wie im Blogpost über Kichererbsen bereits geschrieben, kannst du den Raffinose-Gehalt verringern, indem du beim Einweichen öfters das Wasser wechselst.

2. Kichererbsen, die oben schwimmen, entfernen. Diese würden nicht gar werden beim kochen, denn sie sind nicht weich.

3. Bevor die Kichererbsen gekocht werden, gieße das Einweichwasser ab und befülle sie mit neuem Wasser. Alternativ kannst Du auch Gemüsebrühe verwenden. Dann werden sie gekocht. Die ersten 10-15 Minuten lasse ich die Kichererbsen unter Aufsicht kochen, denn ich bin Queen im Überkochen (gerne bei Nudeln. Jedes Mal wieder …)

4. Nachdem die Temperatur so eingestellt ist, dass die Kichererbsen gut vor sich hinköcheln können, lasse ich sie auf dem Herd. Schaum, welcher entsteht, schöpfe ich meist ab. Vorteil ist, dass durch das abschöpfen, auch viele Hüllen, welche sich lösen, mit rausgefischt werden. Zwischendurch rühre ich immer mal wieder um.

5. Die Kochzeit variiert. Meist dauert es ungefähr eine Stunde – je nachdem, wann die Kichererbsen gar sind. Sollte nicht mehr genügend Kochwasser im Topf sein, gieße neues nach.

6. In der Zwischenzeit sterilisiere ich meine Gläser. Dazu stelle ich diese bei ~150 Grad Umluft für 20-30 Minuten in den Ofen. Vorsicht ist geboten beim Herausholen! Sie sind erstens sehr heiß und zweitens darfst du mit den Fingern nicht in die Gläser hineinfassen – sonst werden die gekochten Kichererbsen nicht lange halten. Die entsprechenden Deckel wasche ich unter Heißwasser aus und trockne sie nicht mehr ab. Auch hier ist wieder wichtig, dass die Finger nicht an die Deckelinnenseiten kommen.

7. Wenn die Kichererbsen gar sind, fülle ich die gekochten Kichererbsen mit einer Suppenkelle in die Gläser ein. Das Kochwasser wird auf die Schraubgläser mit verteilt.

8. Gläser zu drehen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen – Fertig!

Was eignet sich an Gläsern?

Ich nutze meist alte Schraubgläser, in denen ich z.B. Kichererbsen, Mais oder anderes Gemüse gekauft habe. Damit werden sie genutzt und müssen nicht in den Altglas-Container.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Gläser immer ein bis zwei Portionen groß sind – damit sind die eingekochten Kichererbsen perfekt proportioniert.

Alternativ gehen natürlich auch Standard-Einmachgläser, z.B. von Weck oder Mason Jars.

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