sportspass: Wo der Spaß am Sport im Vordergrund steht

ANZEIGE│November 2017. Nach langer Zeit der Verletzung und absolutem Chaos im Leben, entschloss ich mich, endlich wieder mit Sport anzufangen. Zwei Ziele hatte ich: wieder laufen zu können ohne Probleme und irgendwann wieder ins Gym zu gehen. Nur, wie fängt man am besten an? Welche Art des Trainings? Wo? Zuhause? Im Studio? Für jeden ist es anders, man kann es nicht pauschal sagen. In diesem Blogpost möchte ich Dir erzählen, wie ich anfing und ob es mir etwas gebracht hat.

Ich bin (und tue es immer noch) sehr gerne gelaufen, dazu Bodyweight-Training zu Hause oder auf Veranstaltungen – so sah mein Training aus bis Februar 2017. Der Fokus lag aber klar auf dem Laufen. Im Februar begann ich Schmerzen im Schienbein zu bekommen. Bis heute weiß ich nicht sicher, ob es das Schienbeinkantensyndrom (shin splints) war. Die Ärzte wollten sich selbst nach Röntgen, MRT, Ärztewechsel, Physiotherapie nicht festlegen. Daraus folgte ein knappes ¾ Jahr keinerlei Sport – wo ich heute weiß, dass das schlimmste ist, was ich tun konnte. Ich habe auf die Ärzte gehört und wollte einfach nur, dass es mir wieder gut geht.(Ich möchte ganz klar hier sagen, dass ich damit nicht die Kompetenz von Ärzten in Frage stellen möchte!) Das ganze ging mir sehr auf die Psyche, dazu aber in einem anderem Blogpost mehr.

Die große Frage, die ich mir im November 2017 dann stellte, war: Wie fange ich denn nun wieder an? Was muss ich tun, damit ich nicht gleich wieder ausgeknockt werde?

sportspaß e.V. ist Hamburgs größter Freizeit-Sportverein. Kennen tat ich ihn schon und ich wollte ihn mir auch schonmal genauer angucken – das einzige, das mich während des Studiums daran gehindert hat, waren die Öffnungszeiten, da bin ich ganz ehrlich. Meine Nachbarin und Freundin hat mich dann kurzerhand mit zu dem Group Fitness Kurs „Fit Fight“ mitgenommen. Einfach mal schnuppern, ob das etwas für mich ist. 2 Tage später habe ich mich im Verein angemeldet. Nach Studieren des Kursplanes stellte ich fest, dass es unendlich viele Kurse gibt, die mir helfen, eine gewisse Grundfitness und -ausdauer wiederaufzubauen, sowie mir bei meinem Fokus (anfänglich Rücken und Dehnen) Unterstützung leisten konnte. Schnell wurde aus zweimal die Woche drei- bis viermal. Am 25.02.2018 bin ich dann auch das erste Mal wieder gelaufen: 2,61 km auf dem Dorf bei meinen Eltern! Langsam aber ohne Schmerzen. Ich merkte, wie meine Muskeln und Ausdauer wiederkamen, wie ich fitter wurde, und wie ich mich besser fühlte. Etwas, dass ich auch anfing wieder auszustrahlen und worauf ich sogar auf der Arbeit angesprochen wurde.

Seit Juni 2018 trainiere ich auch wieder im Gym. Mit dem Trainer, mit dem ich meinen Trainingsplan geschrieben habe, habe ich einen Glückstreffer gelandet: nach dem die Ärzte immer wieder nicht den kompletten Körper begutachtet haben, sondern sehr fokussiert auf Knie und Schienbein waren, hat er es getan. Und konnte mir – fundiert – erklären, warum ich Probleme am Schienbein hatte. Er wusste nicht von mir, auf welcher Seite und konnte es mir doch genau sagen. Ich gebe gerne zu, dass ich an diesem ersten Termin geheult habe vor Freude – endlich wusste ich was los ist und was ich tun kann. Jetzt wird an dieses Wissen angeknüpft und hoffentlich treten die gewünschten Erfolge ein!

Für mich ist klar, dass ich meinen richtigen Weg gefunden habe. Ich habe den Spaß am Sport, welchen ich damals (2016) im Gym immer mehr verloren habe (weswegen ich mich dort dann auch abgemeldet habe), wiedergefunden. Es war der perfekte Einstieg mich durch das Group Fitness wieder an die Bewegungen zu gewöhnen, jedes Mal die Möglichkeit zu haben, nach meinem Trainingszustand trainieren zu können. Anfangs hatte ich mit den Sprüngen/Hüpfern bei Fit Fight mit Schmerzen zu kämpfen und konnte dadurch nicht alle Übungen zu 100% ausführen, so sehr ich auch wollte. Mit der Zeit wurde es besser und inzwischen ist es fast gar nicht mehr.

„Sport unter Freunden“ bei sportspaß e.V.

sportspaß e.V. hat sich das Motto „Sport unter Freunden“ zum Ziel gesetzt. Genau das merkst Du schon, sobald Du in die Center eintrittst. Sieben Center sind über Hamburg verteilt und Du kannst sie alle nutzen ab schon 9.90€ als Erwachsener im Monat! (Stand: Juni 2018)

Beinhalten tun diese um die 1.650 Sportangebote pro Woche, die Du besuchen kannst. Und ich wette, dass etwas für Dich dabei ist! Die Angebote gehen von Yoga, Pilates, BBRP, Volleyball, Zumba, Bauchtanz, Kampfsportarten bis hin zu Fit Fight, Kraftfit und vielem mehr. Anhand des Kursplanes ist schon erkennbar, ob der jeweilige Kurs eher Kraft-Ausdauer trainiert oder das Herz-Kreislauf-System (Cardio). Alles in verschiedenen Level, unterschiedlichsten Uhrzeiten – Du wirst etwas für dich finden. Was sehr gut ist, ist, dass Du dich zu keinem dieser Kurse fest anmelden musst. Du gehst hin und machst mit – hast du die folgende Woche auch Bock, gehst du wieder, passt es nicht oder war doch nicht dein Fall? Dann lässt Du es. DU guckst, wie es DIR passt. Du sollst mit Spaß und Freude zum Sport gehen und nicht, weil du musst!

Falls dir das nicht genug ist, kannst du gegen eine Erhöhung deines monatlichen Mitgliedbeitrages auch die Fitnessstudios und Saunen besuchen.

Was sportspaß nebenbei noch anbietet, sind die verschiedenste Vorträge z.B. in Richtung Ernährung, Training, Sportverletzungen, Vorbeugung, gesundem Leben etc.

Eigene Motivation weitergeben – wie werde ich Trainer/in?

Schon vor meiner Verletzungsphase, habe ich mit dem Gedanken gespielt, die Ausbildung zur Trainerin zu machen. Mit Abbruch des Studiums musste ich mir einen Plan B überlegen, zu meinem Glück konnte ich in meinem Betrieb zur Ausbildung wechseln, welche ich gerade beende. Ich entschloss mich im Dezember 2017 mich mit dem Thema auseinander zu setzen und dann die Trainerscheine nach Ausbildungsende in Ruhe zu machen. Tja, eins kam zu anderen und ich entdeckte, dass ich die bei sportspaß günstiger machen kann, da der Verein einen Teil übernimmt. Nach einem kurzen Gespräch mit der Zuständigen, landete ich in dem Basis-Kurs mit dem jede Ausbildung bei uns im Verein anfängt. Da ich die Gerätetrainerausbildung im Herbst machen möchte und die nur einmal im Jahr stattfindet, musste ich die Basis-Ausbildung jetzt machen, sonst hätte es alles nicht gepasst.

Ziemlich viel Glück hatte ich, als die Social Media-Girls auf mich über Instagram aufmerksam geworden sind und ich die Anfrage bekommen habe, ob ich die Ausbildung in Kooperation mit sportspaß machen möchte. Was für mich perfekt gepasst hat, denn ich war eh schon angemeldet und hätte die Trainerausbildung gemacht mit oder ohne Kooperation. Das ist mir wichtig, dass Du das weißt, das ich das nicht nur aufgrund der Kooperation mache!

Das war erstmal der Hintergrund, wie ich wieder anfing, wie ich zu sportspaß gefunden habe und wie zur Trainerausbildung. Mehr zur Trainerausbildung gibt es im nächsten Post!

Musstest Du dich schon einmal nach einer Verletzung zurückkämpfen? Was hat Dir geholfen?

Für dich auch interessant ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.