Der Beginn meiner Trainerkarriere

ANZEIGE │Vielleicht ist der Titel etwas hochgestochen. Vielleicht aber auch nicht. Jeder verbindet mit dem Wort „Karriere“ etwas anderes – und jeder hat eine Karriere. Oder mehrere. In unterschiedlichster Ausprägung, Art und Weise. Für mich beginnt meine Trainerkarriere mit dem Basis-Modul bei sportspass. Genau um dieses, geht es im heutigen Blogpost.

Wieso, weshalb, warum sportpass, kannst Du hier nachlesen. Wie die Ausbildung bei uns im Verein abläuft hier.

Grundlagen, Grundlagen, Grundlagen

Habe ich schon Grundlagen gesagt? Genau diese werden im Basis-Modul innerhalb von zwei Wochenenden = 4 Tage = 28 Stunden = 35 Lerneinheiten vermittelt. Dazu kommt der Erste-Hilfe-Kurs.

Am ersten Wochenende standen u.a. die Themen

  • sportmedizinische Grundlagen
  • Anatomie
  • Trainingslehre
  • Aufbau einer Sportstunde bei sportspaß
  • Körperhaltung
  • Modelstunde
  • Warm-Up

auf dem Programm. Leicht erkennbar ist, dass es sehr theorielastig ist. Was bei dem Legen der Grundlagen auch irgendwo zu erwarten ist.

Zu den sportmedizinischen Grundlagen gehörten z.B. der aktive und passive Bewegungsapparat, bei Anatomie waren die wichtigsten Muskeln dran. Im Bereich Trainingslehre wurde angeschnitten, wo die Unterschiede zwischen Kraft-Ausdauer, Herz-Kreislauf-System, Maximalkrafttraining etc. ist. Die Betonung liegt auf „angeschnitten“ – das Basis-Modul legt die Grundlagen, welche in den aufbauenden Modulen vertieft werden. Ansonsten wären die 28 Stunden auch einfach zu wenig.

Das zweite Wochenende hatte den Fokus u.a. auf die Themenbereiche

  • Hut des Trainers
  • Koordination und Gleichgewicht
  • Trainingslehre – Fokus auf Kraftausdauer und Hypertrophie / Herz-Kreislauf-System
  • Ernährungslehre
  • Dehnen – Theorie und Praxis
  • Korrektur der Teilnehmer

Auch hier wieder erkennbar: viel, viel Theorie.

Ich möchte (vorerst) damit enden, dass …

… mir hat die Ausbildung sehr gut gefallen hat. Besonders, dass unsere beiden Ausbilderinnen Arzu und Fanny keinen reinen Frontalunterricht gegeben haben. Jeder einzelne wurde immer wieder involviert, sei es, dass wir direkt gefragt worden sind, in Gruppen etwas vorstellen mussten oder als Beispiel verwendet worden sind. Im kompletten Modul haben wir über den Menschen gelernt. Der Mensch bin ICH. Schlussfolgernd, können wir also alles selber ausprobieren oder ertasten. So haben wir z.B. über den Brustmuskel geredet und alle haben Ansatz und Ursprung an sich selber versucht zu ertasten, genauso ging es beim Thema Knie. Am besten lernen die meisten mit der Verknüpfung von Theorie und Praxis. Es wurde sehr viel Wert daraufgelegt, dass wir tiefer gehen und nicht nur an der Oberfläche kratzen. Bei Nachfragen mussten wir auf Gegenfragen eingestellt sein. Jeder einzelne wurde abgeholt und mitgenommen.

Die Art wie Arzu und Fanny sind, und wie sie uns gelehrt haben, hat mir sehr gefallen. Gerade am zweiten Wochenende wurde es zwar sehr anstrengend, aber mithilfe von Pausen und kleinen Sporteinheiten, haben wir auch das auf die Reihe bekommen.

Ich glaube, und das Feedback der Gruppe hat dies auch bestätigt, dass wir Glück hatten mit unserer Gruppe. Es kamen alle miteinander klar und es hat Spaß gemacht, sich mit den Gruppenmitgliedern auszutauschen.

Mir selbst hat die Trainerausbildung bestätigt, dass es der Start in die richtige Richtung für mich ist. Ich habe unendlich viel über mich selber gelernt und werde das angeeignete Wissen nicht nur in den Beruf „Trainer/in“ nehmen, sondern auch ganz klar in mein privates Leben.

Vielen Dank an euch, liebe Gruppenmitglieder, dass ihr das erlaubt habt, so gut mitgemacht habt und mir geholfen, dass ich die Trainerausbildung nebenbei in Social Media teilen durfte und konnte!

Auf Instagram kannst Du in den Highlights auf meinem Profil unsere Ausbildung zu einem Teil nachgucken und Dir einen kleinen bildlichen Einblick verschaffen!

Wenn Du Interesse an Sport hast, hinterfrage deinen Trainer. Überlege dir, ob du vielleicht selber eine Trainerausbildung machen möchtest – zumindest dir die Grundlagen aneignen kannst. Ob Du danach selber Training gibst, ist eine andere Sache – das Wichtige (meiner Meinung nach) ist, dass richtig trainierst. Richtig für DICH. Nicht richtig für den Trainer. Jeder Mensch ist anders, was bei einem funktioniert, funktioniert nicht unbedingt bei dem anderen. Wenn du lernst, mit deinem Körper umzugehen und ihn zu verstehen, kannst du gezielter trainieren und gezielter Krankheiten, Verletzungen vorbeugen.

Wie siehst Du das? Hat Dir die Teilung meiner Erfahrung einen kleinen Einblick geben können? Ich freue mich über jede Art von Feedback. Fragen, Anregungen, Deine Erfahrungen – hau raus, ich lese sie alle und versuche alles zu beantworten!

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