Feli und die Nachhaltigkeit | #5

Feli ist hier ab und an als Gastbloggerin tätig. Was passt also besser, als das auch sie die Fragen zu dieser Interview-Reihe beantwortet? Letzte Woche hat sich Astrid den Fragen gestellt – lies dir doch gerne ihre Antworten und auch die vorherigen durch :) Viel Spaß dabei!

Erzähle doch kurz über dich – wer bist du und wo kommst du her?

Ich bin Feli, 25 Jahre alt und komme aus Wiesbaden. Ich bin aktive Triathletin, beschäftige mich gerne mit Training und gesunder Ernährung und habe Jura studiert.

Um dich noch ein bisschen besser kennenzulernen: 3 Dinge über dich, die bisher kaum/keiner kennt …

  1. Ich bin in Madrid geboren worden
  2. Ich habe panische Angst vor der Tiefe des Meeres (und des Weltalls) obwohl ich eine sehr gute Schwimmerin bin.
  3. Ich habe erst mit 4 Jahren angefangen zu sprechen

Seit wann lebst du nachhaltig und was war der Auslöser dafür?

Ich würde niemals behaupten, dass ich 100% nachhaltig lebe, aber das Ganze fing schon in meiner Kindheit an. Mein Papa ist immer mit Tupperdosen zum Bäcker gerannt, er wollte, dass wir kein Plastikspielzeug haben und wir sind als Kinder sehr selten geflogen und haben immer Urlaub mit dem Wohnmobil gemacht. Trotzdem war ich in meiner Jugend ein richtiges Konsumopfer und habe häufig Fleisch gegessen. Seit knapp 2 Jahren interessiere ich mich wieder mehr für das Thema und habe viele meiner Gewohnheiten verändert und hinterfragt.

Wie definierst du „Nachhaltigkeit“ für dich?

Nachhaltigkeit bedeutet, ein Leben zu führen, bei dem möglichst wenig Ressourcen und Lebewesen zu Schaden kommen.

Was ist dein bisher interessantestes Learning auf deiner Reise?

Dass viele, von Kindheit an durch die Gesellschaft vermittelten „Werte“ nichts wert sind.

Hat dich die Nachhaltigkeit bereits persönlich weitergebracht? Wenn ja, inwiefern? Bist du durch dein nachhaltigeres Leben aktiver im Alltag geworden?

Ich fahre mehr Rad und lese mehr durch mein tägliches Pendeln mit Bus und Bahn, ich habe mehr Zeit zum Spazieren gehen und Sport, da viel „Konsum-Zeit“ weggefallen ist, ich gehe zu Fuß einkaufen und mache die meisten Erledigungen zu Fuß.

Was ist dein liebster Tipp, wenn du gefragt wirst, wie man einfach nachhaltig leben kann?

Außerhalb der Standard-Tipps, die ich super finde, weil sie jeder machen kann: mehr aufbrauchen; Outfits aus vorhandenen Klamotten neu zusammenstellen und kombinieren, tolle Rezepte für Mahlzeiten und Haushaltsmittel nachkochen /-machen, Kleidung und Gegenstände tauschen und ausleihen anstatt sie neu zu kaufen; weniger Fleisch und tierische Produkte und dafür mehr regionales Gemüse + Obst essen.

Zum Abschluss, eine Frage, die die Menschheit spaltet: Pizza mit oder ohne Ananas?

OHNE ANANAS!

Vielen lieben Dank, Feli, für deine Antworten!

Du findest Feli auf Instagram unter @felicitasemilie.

Hast du auch Lust, interviewt zu werden? Dann schreibe mir eine kurze Nachricht via dem Kontaktformular oder bei Instagram. 🌿

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5 comments

  1. Wieder ein interessantes Interview! Ich bin auch am meisten zu Fuß und per Rad unterwegs und fahr zur Arbeit mit den Öffentlichen. Ich denke in den nächsten Jahren wir das Thema Nachhaltigkeit noch viel viel größer werden!

    Liebe Grüße
    Jana von Simplyjaimee.de

  2. Sehr stark finde ich die Aussage “Dass viele, von Kindheit an durch die Gesellschaft vermittelten „Werte“ nichts wert sind.” Da ist viel Wahres dran. Schade eigentlich!

    Schönes Interview :)

  3. Tolles Interview, danke. Wir leben schon viele Jahre nachhaltig, lange bevor es den Trend überhaupt gab. Leider wird nur laut und viel darüber diskutiert, doch kaum jemand verändert in seinem Leben etwas. Schön, dass es bei Dir anders ist.
    Alles Liebe
    Annette

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