Rezension: Helge Timmerberg – Reinhold Würth, Der Herr der Schrauben | Anzeige

Gerade, wenn du mit Renovierungen von Häusern und Wohnungen oder dem Reparieren von Autos zu tun hast, wird dir die Marke „Würth“ ein Begriff sein. „Würth“ ist aus dem deutschen Handwerk nicht mehr wegzudenken. Werkzeuge, Schrauben, Kleidung – alles was der Handwerker begehrt, findet er bei Würth. Nicht nur die Handwerker sind die Zielgruppe von Reinhold Würth, nein, jeder Mensch, der ein Werkzeug oder eine Schraube braucht. Doch, wer ist Reinhold Würth? Wer ist er, der das Unternehmen und die Marke „Würth“ aufgebaut hat?

Zusammenfassung

Helge Timmerberg hat in der Biografie den Lebenslauf von Reinhold Würth nachgezeichnet. Durch Gespräche mit ihm, hat er aufgeschrieben, wie er den kleinen Schraubenhandel fast über Nacht von seinem Vater übernommen hat. Mit seinen jungen 19 Jahren stand er vor einer großen Aufgabe und hat sie angenommen. Ohne je seine Schullaufbahn zu beenden, hat er ein weltweites Schraubenimperium mit über 77.000 Mitarbeitern und 13,6 Milliarden Euro Umsatz (2018) aufgebaut. Von Anfang an war der Hauptstandort in der 15.000 Einwohner-Kleinstadt Künzelsau – bis heute. Timmerberg zeigt auf wer Reinhold Würth ist und wie er es geschafft hat, so ein Lebenswerk auf die Beine zu stellen.

Meine Meinung

Aufgewachsen in einem Haus, in dem von klein auf sehr viel handwerklich gebaut wurde, war Würth schon immer ein Name, der regelmäßig fiel. Bis heute ist mir Würth ein Begriff, doch mehr als dass Würth mit Schrauben und Werkzeuge handelt, war mir nicht bekannt. Daher habe ich mich sehr gefreut, „Reinhold Würth – Der Herr der Schrauben“* als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. 

Helge Timmerberg erklärt in der Biografie den Weg von Würth von einem Hinterhof-Geschäft zu dem heutigen Weltmarktführer. Wer ist Reinhold Würth und wie hat er es geschafft, die vielen Jahrzehnte fast nur zu wachsen? Wie kommt es, dass Würth so ein großes Ansehen genießt?

Mit seinem sehr leichtem und einfach zu lesenden Schreibstil erzählt Timmerberg die Geschichte von Reinhold Würth. Die ersten Kapitel war ich noch sehr skeptisch, denn der Schreibstil ist nicht das, was ich von Biografien gewöhnt bin. Ich tat mich schwer hineinzukommen. 

Als ich zu dem Punkt kam, dass Würth 19 Jahre jung war und das Unternehmen von seinem Vater und Firmengründer Adolf Würth übernahm, fand ich gefallen an dem Buch.

Ich fand mich in Reinhold Würth wieder und seinem Tun. Er ist ein Macher, genauso wie ich. Er sitzt nicht still, genau wie ich. Dennoch kann ich sehr viel davon lernen, wie er vorangekommen ist. Bücher von denen ich lernen kann bzw. etwas mitnehmen kann, mag ich besonders gerne – wie auch bei Trillion Dollar Coach.

„Visionen sind weniger als strategische Planungen, aber mehr als bloße Träume.“

– Reinhold Würth, S. 13

Mir gefällt es sehr gut, wie verständlich dargelegt wurde, wieso und warum Würth einige Entscheidungen traf. 

In den ersten Kapiteln habe ich mir so viel markiert, und es hat mich persönlich weitergebracht.

„Arbeit für ihn „die intelligenteste Form der Freizeitbeschäftigung“ ist.“

– Helge Timmerberg über Reinhold Würth, S. 117

Es kam der Punkt, an dem die Lebensgeschichte zu Ende erzählt wurde. Ein Drittel des Buches war noch überund Timmerberg nutzt dieses niederzuschreiben, wie er dazu gekommen ist, die Biografie über Reinhold Würth zu schreiben. Das war der Punkt, an dem es mir schwer fiel, das Buch nicht abzubrechen. Ehrlicherweise habe ich die nur noch für diese Rezension gelesen. Die fand ich schlecht, zu viel und hätte mich gefreut, wenn diese Seiten lieber noch in die eigentliche Biografie gesteckt worden wären. Bei einer Persönlichkeit, welche mit 19 Jahren ein Hinterhofgeschäft übernahm und dieses zu Lebzeiten zu einem Weltkonzern aufbaute, bin ich mir sehr sicher, ist mehr für eine Biografie interessantes und spannendes passiert als auf den jetzigen 85 Seiten. Mir persönlich haben diese Kapitel bis auf ganz wenige Sätze gar nichts gegeben und die Biografie war für mich bereits abgeschlossen.

Zusammenfassend finde ich die ersten Kapitel sehr gelungen, leider nimmt die Biografie eines sehr interessanten Mannes mit einem sehr spannenden Leben zum Ende hin sehr ab.

„Wissen an sich bewirkt nichts, es wird nur dann zur Macht, wenn das Wissen auch realisiert wird. Und dann zieht es auch das Geld an.“

– Reinhold Würth, S.34

Infos zu “Reinhold Würth – Der Herr der Schrauben”

Helge Timmerberg – Reinhold Würth – Der Herr der Schrauben

3.5 out of 5 stars

Verlag: Piper

Erscheinungsdatum: 06.04.2020

eBook, , 256

Deutsch

ISBN: 978-3-492-99635-8

[D] € 16,99

Liest du gerne Biografien? Welche haben dir bisher sehr gut gefallen? Ich freue mich, mich mit dir darüber in den Kommentaren auszutauschen!

Hinweis zur Transparenz (Anzeige): Dieses Rezensionsexemplar habe ich als PR-Sample bekommen. Daher ist der Artikel als “Anzeige” gekennzeichnet. Dies beeinflusst nicht meine persönliche Meinung! Bei Fragen melde dich gerne über das Kontaktformular.

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