Wie ich zum Aqua-Fitness kam … und auf einmal bin ich jetzt Trainerin

Fünf Jahre ist es her, dass ich das erste Mal Aqua Fitness gemacht habe. Fünf Jahre ist es auch her, dass ich das letzte Mal Aqua Fitness gemacht habe. Und jetzt stehe ich hier. Am Beckenrand. Als Aqua Fitness Trainerin.

Es war einmal ein Tag in 2013. So fangen doch alle mehr oder weniger guten Geschichten an, oder? Nun ja, in diesem Fall geht es um einen Tag während meiner AuPair-Zeit, an dem eine Freundin und ich schwimmen gehen wollten. Vor Ort sahen wir, dass ein Aqua Fitness Kurs starten soll und meine Freundin überredete mich, mitzumachen. Bis dato habe ich Aqua Fitness sehr mit Animateuren verbunden, die am Beckenrand stehen und hoch- und runterspringen. Unsere Trainerin war zwar überhaupt nicht so, trotzdem war es das erste und einzige Mal, dass ich diese Art von Sport mitmachte.

Drehen wir die Uhr vorwärts. Wir schreiben das Jahr 2019 und ich gehe inzwischen regelmäßig schwimmen. Immer wieder fallen mir die Aqua Fitness-Kurse auf und inzwischen finde ich die auch ziemlich spannend.

Durch einen glücklichen Zufall habe ich herausgefunden, dass es möglich ist, dass die Ausbildung zur Trainerin im hiesigen Schwimmbadverbund möglich ist. Die Kosten hielten sich auch im Rahmen. Weiterbildung liebe ich, daher fiel mir meine Entscheidung leicht. Ich liebe es, neues zu lernen, auszuprobieren und falls ich diesen Job doch nicht als Trainerin machen möchte, ist das auch nicht schlimm.

Anfang September war es dann soweit. Absolviert habe ich die Grundausbildung an einem Wochenende. Theorie, Aqua Fitness im Flachwasser und Tiefwasser, sowie Aqua Jogging – es war alles dabei. Wir haben viel Zeit im Wasser verbracht und ich habe so viel gelernt. Unter anderem, dass Aqua Jogging ein richtig gutes Alternativtraining zum Laufen ist!

Nach dem Wochenende war mir klar, dass ich mindestens es versuchen möchte, als Trainerin in diesem Bereich zu arbeiten. Mir macht es unendlich viel Spaß Menschen anzuleiten, ihnen neue Dinge beizubringen, zu sehen, wie sie gefordert werden und Herausforderungen meistern. Für mich selbst bringt es auch ganz viel. Als Trainerin im Studio gehe ich auf die Klienten zu, erkläre ihnen, was ich meine, mache es genau neben ihnen vor und helfe ihnen bei Bewegungsausführungen. Beim Aqua Fitness geht ¾ der Erklärungen jedoch über die verbale Schiene – ich lerne mich deutlicher und präziser auszudrücken.

Inzwischen schreiben wir November 2019. In der letzten Woche war es endlich soweit: Ich habe meine ersten Aqua Fitness-Kurse gegeben!

Es hat so viel Spaß gemacht, die Gruppen anzuleiten. Vor Beginn war ich ein bisschen aufgeregt und ein bisschen nervös. Das schönste Gefühl ist, wenn die Teilnehmer dir danach sagen, dass es ihnen gefallen hat. Das gibt mir so viel! Ich habe gemerkt, woran ich arbeiten muss, wie z.B. Timing, Tempo, Musik besser einbinden, sowie nicht die 130bpm-Musik für das Cool Down & Stretching verwenden. 

Machst du Aqua Jogging (un-)regelmäßig? Was macht dir besonders Spaß und was ist deine Lieblingsübung?

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