The Rules Are Fake – du machst deine eigenen Regeln!

Mit 30 verheiratet sein. Zwei Kinder musst du haben. Erfolgreich musst du sein. Karriere musst du machen. Mittag muss um Punkt 12 auf dem Tisch stehen. Du musst eine*n Partner*in haben. Müssen wir diese „Regeln“ befolgen? Oder ist an „The Rules are Fake“ etwas Wahres dran?

Karten auf den Tisch, wie viele solcher Regeln laufen dir tagtäglich über den Weg? An wie viele hältst du dich davon? Viele setzen wir unterbewusst um, andere bewusst. Denn wir wollen dazugehören. Wir wollen anderen gefallen. Keiner/Keinem kann das vorgeworfen werden. Wir wachsen damit auf. Von unserem ersten Lebtag an, werden diese Regeln uns vorgelebt und wir adaptieren sie.

Bewusst wird uns das oft erst, wenn wir uns bewusst gegen eine solche ungeschriebene Regel stellen. In wie vielen Momenten habe ich mich schon gefragt, ob es eine gute Idee ist, meine Entscheidung anderen zu erzählen. Nie, weil ich mir mit meiner Entscheidung unsicher war. Immer, weil ich keine Lust darauf hatte, mich erklären zu müssen, warum ich keine „klassische“ Karriere im 9-5 Job haben möchte, warum ich dies und jenes anders machen möchte.

Ganz ehrlich, lange war mir das gar nicht bewusst. Erst als ich Annie auf Instagram entdeckt habe und sie „The Rules Are Fake“ gesagt hat, wurde mir das richtig klar.

Wir entscheiden uns jede*r einzeln täglich, was und wie wir es machen möchten. Annie wäscht nur einmal im Monat Wäsche. Sie ist Minimalistin, hat dennoch genug Kleidung um einen Monat auszukommen. Nicht die 37 Teile, die im Internet kursieren. Snack Teller werden als meiste Mahlzeiten gegessen – wer sagt denn, dass es immer gekochte, „richtige“ Mahlzeiten sein müssen? Wer sagt, dass du in dem Job arbeiten musst, den du gelernt hast?

Du musst dich nicht gegen die gesellschaftlichen Regeln stellen. Du möchtest einen 9-5 Job machen? Go for it! Du möchtest schnellstmöglich ein Haus kaufen? Tu es! Wichtig ist, dass DU dich dafür aktiv entscheidest!

Mir wurde von klein auf gezeigt, dass ich machen kann was ich möchte und wie. Auch wenn meine Eltern mir nie diesen Druck gemacht haben, hat es die Gesellschaft getan.

Früher war mir das nicht bewusst. Ich dachte, ich muss einen Vollzeitjob machen. Ich muss Karriere machen. Erst seit ich das Studium abgebrochen habe, habe ich mich damit auseinandergesetzt, was ICH will. Und das ist kein Vollzeitjob. Darin fühle ich mich eingeengt und kann mein Potenzial nicht entfalten.

Heute ist mir eigentlich bewusst, dass es gesellschaftlich angesehen Regeln sind, die ich nicht befolgen muss. Dennoch arbeite ich täglich daran, mir das immer und immer wieder klar zu machen. Einfach ist es nicht. Dazu kann ich auch das Buch „Think Like A Monk“

The Rules are Fake. Du machst die Regeln. Deine eigenen. Und danach lebst du.

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